Alltagsleben
- Zeitverschiebung: Hier ist eine Stunde früher als in Deutschland.
- Das Wetter ist anders. Es ist kälter (immer so um die -5°C (jetzt in diesem Moment -8°C) im Vergleich zu Deutschland), die meiste Zeit über bewölkt und hier an der Küste hat man natürlich sehr viel Wind. Richtigen Regen hab ich bis jetzt noch nicht erlebt, nur feines sanftes Nieseln: "Drizzle".
- Die Menschen sind freundlicher und offener. Dir wird immer geholfen. Nicht selten wirst du mitten auf der Straße / im Supermarkt von jemand Wildfremden angesprochen.
- Steckdosen, die hier dreipolig sind, sind in der Regel mit einem Schalter versehen, an dem man die Steckdose ein- und ausschalten kann, um Strom zu sparen.
- Wasserhähne gibt es immer zwei: einen fürs warme, einen fürs kalte Wasser. Mischen wird so recht schwierig. Das Leitungswasser ist gechlort. Mit der Zeit gewöhnt man sich allerdings dran. Der "Wasserdruck" ist hier so gut wie nicht existent. Ich brauche an die 5 Minuten, bis ich meine Haare nass genug habe...
- Es herrscht Linksverkehr. Nach zwei Tagen war das für mich allerdings schon normal.
- Man muss dem Busfahrer ein Zeichen geben, damit er weiß, dass man mitfahren will. Auch wenn an der Bushaltestelle nur diese eine Linie hält. Man begrüßt den Busfahrer und bedankt sich beim Aussteigen. Dass man Aussteigen will, teilt man nicht mit Hilfe eines Knopfes mit, sondern indem man Richtung Ausgang geht. Fahrkarten kann man im Bus kaufen - aber nur mit Kleingeld, Scheine werden nicht angenommen, egal wie hoch der Betrag auch ist.
- Geschäfte haben am Sonntag auf. Hier ist alles teurer (mal abgesehen vom Sprit) und bei vielen Dingen (z.B. Kosmetikartikel) hat man lange nicht die Auswahl, die man aus Deutschland gewohnt ist. Einige Dinge gibt es logischerweise hier gar nicht.
- Außer Cheddar gibt es keinen (bezahlbaren) Käse. "Brot" ist sehr weich, kein Vergleich zu deutschem Brot. "Sausages" haben eine ganze andere Konsistenz als unsere Würstchen. Salami oder geräucherten Schinken hab ich bis jetzt noch nicht entdeckt, nur Ham. Butter ist oft leicht gesalzen. Milch gibt es meist in Plastikkanistern von 500ml bis 2l. "Tea" ist schwarzer Tee, wenn nicht irgendwas mit "herbal" dabei steht. Ich kann meinen Lieblingstee einfach so im Supermarkt kaufen.
Schule
- Loreto ist eine reine Mädchen-Schule.
- Die Schülerinnen müssen Uniform tragen, dazu gibt es sehr strenge Auflagen.
- Die Mädchen haben eine Karte, die sie beim Betreten der Schule durch ein Lesegerät ziehen müssen, um ihre Anwesenheit zu dokumentieren. Geschieht dies nicht (pünktlich), wird automatisch eine SMS an die Eltern geschickt. Wer seine Karte vergessen hat, muss sich im Büro melden und wird als Zuspätkommer registriert. Beim Verlassen der Schule, müssen sie die Karte wieder benutzen.
- Die Lehrer haben ihre Klassenzimmer, die Schüler müssen wandern. Jedes Mädchen hat einen Spint, um Bücher u.ä. zu deponieren.
- Die Schülerinnen müssen zu Beginn jeder Unterrichtsstunde (die jeweils nur 40 Minuten dauern) aufstehen, bis der Lehrer ihnen erlaubt, sich zu setzen.
- Die Mädchen haben zwischen den einzelnen Stunden meist keine Pause. Nach den ersten 3 Stunden gibt es 5 Minuten Pause, nach der 6. Stunde 40 Minuten Lunch.
Was ich vermisse
- dm
- Silikonfreies Shampoo
- Wasserdruck
- Richtiges Brot
- Räucherschinken
- Gouda / Camembert
- Maggi / Knorr Fix für BLAH
- Malzbier
- Kirschwein
- to be continued...
1 Kommentar:
Spannend, spannend alles.
Silikonfreies Shampoo bekommst du bei LUSH (die es auch in HD gibt, von denen ich mal Proben mitgeschickt hab), es gibt eins was du mit dem DART erreichen kannst in der 116 Grafton Street, Crown Alley, Dublin city
Und in Malahide gibt es eine Filiale von "This is knit" und in Swords eine Stitchnbitch- Strickgruppe.
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